Gunter König – Coaching | INSZENARIO® | Psychotherapie

Darf ich mich vorstellen?

Mein Name ist Gunter König. Ich bin geboren im Mai 1946, ich lebe und wirke in Schwäbisch Hall.

Als Selbstständiger, vierfacher Familienvater und Ehemann kenne ich die Anforderungen des Lebens – und weiß mich ihnen mit Freude zu stellen. Mein Motto dabei: Mach’s einfach, konzentriere Dich auf das Wesentliche – und bringe mit spielerischer Freude exzellente Leistung.

Dieses Motto ist auch der Leitsatz meiner Arbeit. Seit über 30 Jahren wirke ich als Psychologe. Mein Beruf ist meine Berufung. Diese Einstellung wissen meine Kunden zu schätzen.

Lernen auch Sie mich kennen und machen Sie sich ein genaueres Bild von meinen Angeboten Coaching, INSZENARIO® und Psychotherapie.

Über 40 Jahre Erfahrung in der psychologischen Beratung.

Über 40 Jahre, in denen ich zahlreichen Menschen helfen konnte, sich selbst (wieder) zu (er)finden. Diese Erfahrungen haben meine Arbeit geprägt – und mich zu dem gemacht, der ich bin: ein kreativer, liebevoller Therapeut, der schnell zum Punkt kommt und überraschend neue Lösungen gemeinsam findet.

Als Diplom-Psychologe, Diplom-Supervisor, Coach und Entwickler von INSZENARIO® begleite ich Sie auch auf Ihrem Weg. Und garantiere Ihnen meine uneingeschränkte Aufmerksamkeit. Mit Vergnügen und Engagement unterstütze ich Sie dabei, Ihr Leben und Ihre Arbeit lebendig und genussvoll zu gestalten. Mein Ziel: ein Höchstmaß an Lebensqualität.

Lesen Sie mehr über meine Denkweise unter Meine Sicht der Dinge.

Sie suchen nach Lösungen – beruflich oder privat?

Seit mehr als 30 Jahren führe ich erfolgreich Seminare zu Arbeitstechnik, Leben und Zeitgestaltung. Ich halte Vorträge und berate persönlich. Gefragt werde ich als Ratgeber und Coach für persönliches Zeit- und Selbstmanagement. Ob Dienstleistungen, Handwerk, Lehre, Verwaltung oder Wirtschaft – ich kenne mich aus. Und freue mich, vielleicht auch Ihren Weg begleiten zu dürfen.

Hier finden Sie einen kurzen Überblick über meine konkreten Angebote:

Coaching und Supervision

Zielorientiertes Beraten, Trainieren und Begleiten von Personen und Gruppen im partnerschaftlichen Dialog:

  • Berufsbegleitende Optimierung, Wiederherstellung oder Weiterentwicklung der Leistungs- und Führungsfähigkeiten
  • Beleuchten psychologischer Möglichkeiten im Berufsalltag
  • Begleitung von Projekten
  • Finden von Lösungsalternativen für Organisationen in Krisensituationen
  • Finden eines persönlichen Führungsstils, geprägt von Sach- und Fachkompetenz, menschlicher Integrität, Intuition und Kreativität

Beachten Sie bitte die Coaching-Erfolgsfaktoren.

INSZENARIO®

Das besondere Handwerkszeug, von mir entwicikelt zur Visualisierung in Beratung, Business, Coaching, Psychotherapie, Supervision und Training:

  • lebendige Arbeit mit und in Gruppen
  • interaktive Methode, die zielorientiert, kreativ und schnell Lösungen sichtbar werden lässt
  • methodisches Verfahren, um Wesentliches schnell in den Blick zu nehmen und Dynamiken und Probleme leicht deutlich werden zu lassen

Psychotherapie

Beratung bei psychischen Störungen mit Krankheitswert, z. B. Depressionen, Ängste, Essstörungen, Zwänge, psychosomatische Erkrankungen:

  • Verhaltenstherapie, (ggf. Kostenerstattung durch Krankenkasse)
  • Entspannungsverfahren
  • Bewusste Auseinandersetzung mit den Wurzeln des Problems und Erlernen von neuen Verhaltensweisen

Beachten Sie bitte meine Checkliste „Entscheidungsgedanken zum Finden eines passenden Psychotherapeuten“.

Mai 1949.

Meine Mutter plaudert angeregt mit der Nachbarin. In der Wohnung ist es langweilig. Ich witsche an ihr vorbei nach draußen. Es ist ein schöner Frühlingstag, die Sonne kommt gerade über die Giebel der gegenüberliegenden Häuserzeile in der Gelbinger Gasse. Ich habe meinen Weg schon vor mir: die Marktstraße entlang, den Spitalbach hinunter, über die Schwatzbühlgasse zur Holzbrücke und dann zum alten Solbad. Es gibt so viel zu entdecken! Wenn ich am Solbad bin, kratze ich Straßen in die Kiesfläche. Ich baue Verbindungen mit Blättern, bestimme große Steine zu Figuren und vergesse die Zeit.

Offen sein für Neues. Schauen, was man daraus gestalten kann: Damals wie heute baue ich Szenarien auf. Damals wie heute weiß ich: Es wird gut gehen. Doch es gibt einem Unterschied: Während die Spielszenen des dreijährigen Gunter Königs vergangen sind, werden die besten Ideen meiner Gesprächspartner heute Wirklichkeit.

Mai 1966.

„Sprung auf. Marsch, marsch“, feuert uns der Gefreite an. Es geht über Hindernisse, der Boden ist uneben und aufgeweicht, in den Pfützen steht trübes Wasser. Es gelingt mir gut, mit kurzen oder langen Sprüngen zu verhindern, im Matsch zu landen. Jetzt hat der Gefreite einen Blick auf mich geworfen. Er scheint die ganze Übung nur für mich zu machen. Er lässt mich in Deckung gehen, scheucht mich wieder auf und manövriert mich zu den großen Pfützen. Es ist ein heimlicher Kampf, bis ich schließlich - patsch - strauchle und in der mit Wasser gefüllten Panzerspur liege. Eigentlich hat er gewonnen. Aber beim Aufstehen fällt mein Blick auf einen blühenden Kirschbaum. Licht fällt auf die weißen Blüten. Fast vermeine ich, das Summen einzelner Bienen zu hören, spüre den leichten Wind. Ich bin glücklich und schaue den Gefreiten strahlend an. Sein hämisches Lächeln erstarrt.

Auch Gunter König strauchelt und fällt in Dreckpfützen. Wichtig ist, auch in den Pfützen die Schönheit unserer Welt zu sehen, darüber zu staunen – und letztendlich dadurch Kraft zu tanken.

Mai 1976.

Ich sitze am Schreibtisch der psychologischen Beratungsstelle in Castrop-Rauxel. Vor mir liegt ein Block mit karierten Blättern. In einer halben Stunde kommt das nächste Paar. Ich sehe die Aufzeichnungen über die vergangenen zwei Sitzungen durch und schreibe Fragen auf. Ich will meine Sache gut machen und bereite mich selbstverständlich vor. Fragen, das weiß ich, sind Schlüssel zu mir unbekannten Räumen. Wenn ich frage, entdecke ich die Wirklichkeit des anderen. Heute weiß ich, dass manche Fragen überflüssig sind, es in bestimmten Situationen weiter bringt, nur „mhmm“ zu brummen und dem Entwicklungsprozess zu vertrauen.
Das Team in der Beratungsstelle ist aufgeschlossen, experimentierfreudig und fortschrittlich. Wir arbeiten mit Video, und Einwegspiegel. Wir setzen vieles um mit dem Watzlawik und seine Gruppe in den USA, die Beratungsarbeit revolutionierten. Wir gehen in Kindergärten und Schulen, wir arbeiten mit Frauengruppen, machen Teilortberatung. Wir arbeiten manchmal einzeln, manchmal als Beraterpaar.
Ich dachte, ich könne gehen, und die Entwicklung der Beratungsstelle würde von alleine weitergehen. Ein Trugschluss: Sie verlor ihre Bedeutung, die Zahl der Berater schrumpften von zwölf auf drei Personen. Die Aufgaben wurden einfach nicht mehr wahrgenommen.

Heute weiß ich, wie wichtig der Einzelne in Organisationen ist und wie wichtig die Atmosphäre ist, der Geist, der in einem Unternehmen weht.

Mai 1984.

Ich sitze mit dem Inhaber eines Baumarktes in meinen Räumen. Er erzählt mir von den Schwierigkeiten mit seinen Mitarbeitern, vom Arbeitsfluss, von den Verwicklungen im Unternehmen. Bislang habe ich Beziehungsgeflechte mit Steinen, Flaschen, Puppen und anderen Dingen aufgestellt und so überschaubar gemacht. In diesem Augenblick denke ich: „Wäre es nicht schön, wenn ich jetzt einen Kasten aufklappen und daraus Figuren herausholen könnte? Figuren in unterschiedlichen Farben und Größen, Figuren, die Frauen und Männer, Buben und Mädchen kennzeichnen?“

Heute nutze ich mit Vergnügen meine damals ausgedachten INSZENARIO®-Figuren. Fast jeder meiner Klienten hat mit ihnen sein Umfeld verdeutlicht, seine Familie gestellt oder sein inneres Team kennen gelernt. INSZENARIO® wird heute deutschlandweit von Unternehmensberatern, Familientherapeuten oder Beratungsstellen genutzt, um Lösungen zu finden.

Mai 2010.

Ein Blick in mein Büro am Klosterbuckel. In dem großen Raum mit vielen Fenstern stehen den Besuchern verschiedenste Sitzgelegenheiten zur Auswahl: ein geschnitzter Holzthron, ein mit rotem Samt bezogenes altes Sofa, mehrere Designerstühle, verschiedene Sessel. Jeder kann seinen Platz finden. An den Wänden hängen gerahmte Bilder der aktuellen Ausstellung. Daneben Erkenntnissätze aus einer Sitzung auf gelbem Karton. „Konzentration ist Ablenkung“ steht auf einem, „Ich habe mich entschieden, glücklich zu sein. Das ist besser für meine Gesundheit“ auf einem weiteren. Von den Fenstern sieht man auf die Treppe zwischen Rathaus und St. Michael. Die Schauspieler laufen die Stufen auf und nieder und proben Texte aus „My Fair Lady“, dem diesjährigen Stück der Freilichtspiele.

In meiner Praxis am Klosterbuckel sitzt mir ein Paar gegenüber. Die Frau sucht ihre Figuren aus dem INSZENARIO®-Kasten. Sie hält inne, schaut mich an und sagt: „Allein schon im Aussuchen der Stellvertreter wird mir vieles klar.“

Es sind vermehrt Paare, die meine Begleitung suchen. Das Einzelcoaching nimmt im Verhältnis zu Firmenaufträgen zu. Ich freue mich an meiner Arbeit und den Möglichkeiten meiner Erfahrung. Ich staune immer wieder, wie bunt und vielfältig das Leben ist.

Wie möchte ich meine nächsten Jahre gestalten? Die Zukunft liegt in Skizzen vor mir. Bestimmt werde ich meine Erfahrungen in Seminaren und Artikeln weiter geben. Mit Vergnügen möchte ich für meine Kinder Gesprächspartner sein. Ich träume davon, meiner Kreativität in einer Denkwerkstatt Form zu geben.